Die Neuapostolische Kirche Schweiz

Kurzchronik

Im Jahr 1922 wird von Thalwil aus die neuapostolische Gemeinde Horgen gegründet. Erster Versammlungsort der jungen Gemeinde ist ein kleines, ehemaliges Ladenlokal an der Neudorfstrasse 60. Sie zählt etwa 20 Mitglieder und wird von Vorsteher Karl Böhm geleitet.

Bereits fünf Jahre später kann Bezirksältester Brunner aus Uster die erste eigene Kirche weihen. Sie steht am Kamblisteig. Priester Karl Gut aus der Gemeinde Zürich-Wollishofen übernimmt als Vorsteher die Gemeindeleitung. Der Mitgliederbestand ist auf 65 angewachsen.

Vorsteher Karl Gut tritt 1954 nach vielen Jahren segensreichen Wirkens in den wohlverdienten Ruhestand. Während seiner Amtszeit wuchs die Gemeinde auf 165 Mitglieder. Sein Nachfolger wird am 1. November 1954 Priester Schmidlin aus Zürich-Hottingen.

Im Mai 1963 wird Priester Schmidlin nach Zürich-Hottingen zurückgerufen. Priester Erwin Steiner, der kurz zuvor aus Schaffhausen zugezogen ist, wird neuer Gemeindevorsteher. Am 2. September 1973 wird er zum Bezirksevangelisten ordiniert und dient von nun an zusätzlich zu seinem Vorsteherauftrag in Horgen dem ganzen Bezirk Zürich-Hottingen als Bezirksamt.

Am 4. Juli 1978 wird Bezirksevangelist Steiner als Bezirksältester für den Bezirk Zürich-Albisrieden eingesetzt und von der Beauftragung als Vorsteher der Gemeinde Horgen entbunden. Als Nachfolger wird Priester Jean-Pierre Rubin von Horgen eingesetzt. Die Gemeinde zählt jetzt  122 Mitglieder.

1983 übernimmt Evangelist Werner Studer von Horgen die Gemeinde mit 165 Mitgliedern als neuer Vorsteher.

Im Weihnachtsgottesdienst des Jahres 1987 wird Evangelist Werner Studer als Bezirksältester für den Bezirk Luzern eingesetzt. Am 3. Januar 1988 wird deshalb Priester Peter Uster aus der Gemeinde Wädenswil zum Evangelisten ordiniert und als Vorsteher für die Gemeinde Horgen beauftragt. 1987 zählt die Gemeinde 159 Mitglieder.

Nach zehnjähriger Tätigkeit als Vorsteher wird Evangelist Uster 1998 in den Ruhestand gesetzt. Evangelist Engelbert Lutz, vorher Vorsteher der Gemeinde Lachen, wird als neuer Vorsteher beauftragt. Kurze Zeit dient er beiden Gemeinden als Vorsteher. Die Gemeinde weist einen Bestand von 158 Mitgliedern auf.

Im April 1999 kann im Beisein von Apostel Rudolf Schneider und Bischof Werner Studer der erste Spatenstich für die neue Kirche durchgeführt werden. Die Bauphase unter der Leitung des Architekten Priester Peter Schmid beginnt.

Am Mittwoch, 12. Januar 2000, hält der ehemalige Vorsteher Werner Studer seinen letzten Gottesdienst als Bischof in der Gemeinde Horgen, bevor er am 16. Januar 2000 in Ostermundigen in den Ruhestand versetzt wird.

Ein Meilenstein in der Geschichte der neuapostolischen Gemeinde Horgen ist Sonntag, der 1. Oktober 2000: Um 16.00 Uhr weiht Stammapostel Richard Fehr im Beisein von Bezirksapostel Armin Studer, Apostel Rudolf Schneider, Bischof Heinz Lang, Bischof i.R. Werner Studer und allen Bezirksämtern des Bezirkes Zürich-Hottingen die neue Kirche. Die Gemeinde zählt im Jahr 2000 162 Mitglieder.

Am 7. März 2004 wird Evangelist Lutz in den Ruhestand gesetzt. In diesem Gottesdienst bestimmt Bezirksapostel Studer den Priester Hans Zwahlen zum neuen Vorsteher für die Gemeinde Horgen mit 188 Mitgliedern.   

Im Februar 2009 wird Bezirksevangelist Hans Zingre als Vorsteher ad interim beauftragt. Priester Hans Zwahlen muss die Aufgaben als Vorsteher aus gesundheitlichen Gründen leider aufgeben.

Am 19. Januar 2011 besucht Apostel Heinz Lang die Gemeinde Horgen und entlastet Bezirksevangelist Hans Zingre von der Aufgabe des Gemeindevorstehers. In diesem Gottesdienst wird Priester Roland Studer zum Evangelisten ordiniert und als neuer Vorsteher für die Gemeinde Horgen gesetzt. Die Gemeinde zählt 200 Mitglieder.

Am 2. September 2012 werden die Nachbargemeinden Adliswil und Zürich-Wollishofen mit der Gemeinde Zürich-Hottingen zusammengeführt. Einige Glaubensgeschwister dieser Gemeinden besuchen seither die Gottesdienste in Horgen. Deshalb ist der Bestand auf 235 Mitglieder angewachsen.

Im Jahr 2013 dienen in der Gemeinde Horgen ein Evangelist (Vorsteher), vier Priester und neun Diakone.